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Gen3

Die Inhalte betreffen die neue bwCloud-OS (Gen3) Infrastruktur. Für die Legacy-Version (Gen2) siehe Flavors (Gen2).

Verfügbare Flavors

Ein Flavor beschreibt ein vordefiniertes Profil aus Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz (CPU, RAM, Disk) und legt damit die Basisressourcen einer virtuellen Maschine fest.

Flavors dienen der effizienten Nutzung vorhandener Ressourcen nach dem Minimalprinzip und ermöglichen eine abgestufte Auswahl an Systemkonfigurationen – von kleinen Testumgebungen bis hin zu leistungsstarken Produktionssystemen.

In der bwCloud-OS können Instanzen (VMs) bei Bedarf nachträglich auf einen größeren Flavor umgestellt werden, sofern die zugewiesene Quota-Flavor (Nutzungsdeckel) dies zulässt. Zusätzlich kann der Speicherplatz einer bestehenden VM durch das Anhängen weiterer Volumes (Blockspeicher) erweitert werden. So lässt sich die Rechenleistung und Speicherkapazität flexibel an den aktuellen Bedarf anpassen, ohne eine neue VM erstellen zu müssen.

Flavors legen die Grundausstattung einer virtuellen Maschine mit vCPUs, RAM und Storage fest. Daraus ergibt sich unmittelbar der Verbrauch an Buchungseinheiten (BEH), der als Grundlage für die Kostenverrechnung in bwCloud-OS dient. Die Umrechnung von BEHs in Euro-Beträge erfolgt ausschließlich zwischen bwCloud-OS und den teilnehmenden Partnerinstitutionen und wird daher hier nicht veröffentlicht.

VM BEH-Kalkulator

vCPU vRAM vDisk
ICON vCPU ICON vRAM ICON vDISK
BEH / Tag 0
BEH / Monat (30T) 0
BEH / Jahr (365T) 0

Formel:
1 vCPU = 1 BEH, 1 GB RAM = 2 BEH, 10 GB Storage = 1 BEH

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Wiki-Artikel Flavor/Quota-Flavor

Genauere Informationen zu Entitlement und Eligibility sowie Flavor und Quota Flavor finden Sie unter:

Quota-Flavor

Der Kostendeckel für Bestellungen

Quota-Flavor = Projekt-Quota-Flavor

Ein Quota-Flavor definiert die maximalen Ressourcen eines Projekts, also die Summe der Ressourcen, die alle VMs eines Projekts zusammen nutzen dürfen (z. B. Gesamtzahl der vCPUs, RAM, und Disk).

Der Quota-Flavor sollte Nutzenden bereits vor der Registrierung durch ihre jeweilige Heimatinstitution zugewiesen werden.
Auf dieser Grundlage wird die anfängliche Projekt-Quota automatisch festgelegt.

Innerhalb des bwCloud-OS Dashboard können VMs nur innerhalb der Limits des Quota Flavor erstellt werden.

Flavor

Die Ressourcen-Buchung

Flavor = VM-Flavor (wie in der obenstehenden Tabelle)

Ein Flavor definiert die Ressourcen einer einzelnen virtuellen Maschine (vCPUs, RAM, Disk).
 

Er wird beim Erstellen einer VM ausgewählt und bestimmt deren Ausstattung/Ressourcen.


Grundsätzlich können einer VM nachträglich auch mehr Ressouren zugewiesen werden.
Das setzt aber ausreichende freie Projekt-Quota für eine Zuweisung voraus.

Beispiel:

  • Projekt-Quota-Flavor mit 2 vCPU & 2 GB RAM & 40 GB Disk
    • Varinte a) 1x VM: 2 vCPU, 2GB RAM, 20 GB Disk
    • Varinte b) 2x VM mit je 1 vCPU, 1GB RAM, 20 GB Disk
       

Beispiel

  • Quota-Flavor: 2 vCPU & 2 GB RAM & 40 GB Disk
    • Varinte a) 1x VM: 2 vCPU, 2GB RAM, 40 GB vDisk (~ p1.tiny)
    • Varinte b) 2x VM mit je 1vCPU, 1GB RAM, 20 GB Disk (~ p1.nano)
    • nicht möglich: 1x VM mit 16 vCPU, 16GB RAM, 40GB Disk

Beispielhafte Einsatzszenarien für Flavors

Für die Auswahl aus den verschiedenen Flavors können die folgenden Beispiele helfen, die Entscheidung für unterschiedliche Nutzungsszenarien zu erleichtern.

Die Übersicht bietet eine Orientierung für kleine Programmierübungen, Webserver, Datenbanken und ressourcenintensive Anwendungen:

Linux-Grundlagen Programmierung

(z. B. Lehre und Ausbildung)

 

Empfehlung:
Flavors mit 1 vCPU und bis zu 2 GB RAM.

Diese Ressourcen reichen aus, um Linux-Grundlagen zu erlernen oder einfache Programme und Skripte auszuführen. Auch kleine Test-Server oder temporäre Entwicklungsumgebungen können aufgesetzt werden, um neue Software oder Konfigurationen auszuprobieren.
Der geringe CPU- und Speicherbedarf macht diese Flavors besonders kosteneffizient für Lern- und Testzwecke.

Webserver Webentwicklung

(z. B. Projektwebseiten, Testsysteme)

 

Empfehlung:
Flavors mit 2 – 4 vCPUs und 4 – 8 GB RAM.

Diese Konfigurationen eignen sich gut für Webserver wie Apache oder Nginx, auch mit einem moderaten Nutzungsaufkommen und Datenbankanbindung.
Die Standard-Systemdisk von 20 GB ist für kleine bis mittlere Webprojekte ausreichend. 

Datenbankserver

(z. B. Entwicklungsdatenbanken, SQL)

 

 

Empfehlung:
Flavors mit mindestens 4 vCPUs und 8 GB RAM.

Datenbanken (z. B. MySQL, PostgreSQL) profitieren von mehr Arbeitsspeicher (bei größerem Datenvolumen) und CPU-Kernen (bei vielen gleichzeitigen Abfragen).
Die Standard-Systemdisk (20 GB) ist meist für Entwicklungszwecke ausreichend; für größere Datenmengen können zusätzliche Volumes (Blockspeicher) eingebunden werden.

Ressourcenintensive Anwendungen

(z. B. KI-Modell-Validierung, wissenschaftliche Berechnungen)

 

Empfehlung:
Flavors mit 16 vCPUs und 32 GB RAM oder (auf Anfrage) mehr.

Solche Anwendungen benötigen hohe Rechen- und Speicherressourcen für parallele Verarbeitung oder große Datensätze.
Die Systemdisk (20 GB) kann durch zusätzliche Volumes erweitert werden, um Daten oder Modelle effizient abzulegen.